Anita

Das hätte es 2014 live geben können

Ja, das hätte es alles als Live-Berichterstattung geben können hier im Blog – wäre der Schreiber nicht so nachlässig gewesen. Oder schreibfaul. Oder mit anderem – z.B. dem Laufen – beschäftigt.

Nun denn, selbst wenn nicht zeitnah berichtet wurde – auch rückwirkend betrachtet war das Jahr 2014 durchaus erfolgreich verlaufen.

Gesamtkilometer zu Fuß: 3.524 (lt. Garmin Portal)
Gesamthöhenmeter: 47.224 (lt. Garmin Portal)
Anzahl der Rennen: 30

Bestzeiten:
5 km: 19:41
10 km: 37:56
Halbmarathon: 1:26:04
Marathon: 2:58:35

Das Ziel von „2014 Seemeilen“ (= 3.730 Kilometer) war sich leider nicht ganz ausgegangen, aber da ja der Weg das Ziel ist, gibt’s hier nochmals ein paar sehr schöne Wege, die im Jahr 2014 absolviert wurden.

Bereits am 03.01.2014 ging es auf einen wunderbaren Lauf rund um den Schafberg in Oberösterreich, zusammen mit Demeter und Josef. Etwa 1.000 Höhenmeter, 35 Kilometer, das ganze bei fast frühlingshaften Temperaturen und herrlichem Wetter sowie Blick auf fünf Seen.

Sehr interessant war am 09.02.2014 das sogenannte Einzelzeitlaufen, veranstaltet vom Verein TriRun in Linz – ein 8 km Wettkampf mit 15 Sekunden Startabstand. Ein witziges Format, das auch 2015 wieder am Programm steht.

Geniales im März 2014 gab es am 16.03.: Das Hello Kitty Running Team traf sich in Linz, und mit Peter, Sebastian, Christian, Schurli, Cristian, Erik und Anita ging es bei feuchtem Wetter trailig über Prinzensteig und Bleicherbachtal auf die Gis bei Linz – inklusive Fährenüberfahrt über die Donau.

Der April 2014 war das Monat der vielen Kilometer – zuerst die @_ketterechts Challenge (Linz-Marathon und Wien-Marathon innerhalb von 8 Tagen) gefolgt vom Verbindungslauf „Wien – Bratislava“ über rund 62 Kilometer am Ostersamstag. Bei allen drei Läufen war Christian dabei (der sich auf den Rennsteig Supermarathon vorbereitete), und bei den Wiener Läufen natürlich auch Peter und Sebastian.

Highlights im Mai 2014 waren der Seerundlauf (Halbmarathon) in Hallstatt/Oberösterreich mit einer für diese wellige Strecke geniale Zeit, und drei Wochen später gab’s mit Anita den wunderbar sonnigen Schoberstein Bergmarathon – für uns allerdings in der Bambini-Version mit etwa 16 Kilometer und 1.500 Höhenmeter.

Großartig im Juni 2014 waren der Pferdeeisenbahnlauf von Linz nach Freistadt mit Demeter und Benjamin (für mich etwa 40 km) sowie wieder mit Christian der Grenzstaffellauf in Veitsch/Steiermark – feine 54 Kilometer mit über 2.000 Höhenmetern.

Ein alpines Highlight war für mich im August 2014 die Höllengebirgsüberquerung vom Traunsee zum Attersee – etwa 33 Kilometer mit 2.500 Höhenmetern – zusammen mit den kongenialen Begleitern Anita, Demeter, Josef und Patrick. Und am Ende des Monats gab’s dann noch den Linzer Bergmarathon mit seinen über 50 Kilometern und fast 2.000 Höhenmetern – tja, sogar die Stahlstadt Linz hat genug Erhebungen rundherum, dass man einen ordentlichen Ultralauf zusammenbringt.

Das Ziel für den Herbst war dann doch ein Tempo-bezogenes, und so ging es mit dem sehr guten Halbmarathon in Perg/Oberösterreich in der Tasche nach Essen ins Ruhrgebiet, wo am 12.10.2014 meine neue Bestzeit über die Marathondistanz mit unter 3 Stunden fixiert wurde. Das Jahr war als Neuling in der M50-Klasse schon recht erfolgreich gewesen, aber diese Bestzeit toppte dann doch alles!

Dann hieß es nur mehr genießen: Am 19.10.2014 bei herrlichstem Wetter ging es um den Wolfgangsee (27 km), begleitet von Anita und Josef, und am 15.11.2014 waren ebenfalls Josef, Demeter und Dominik dabei, als zum ersten Mal der Kürnbergtrail westlich von Linz gelaufen wurde – ebenfalls bei genialen Bedingungen.

Für 2015 kann nicht viel versprochen werden, was die Aktualität des Blogs hier betrifft. Vielleicht sollte ein Vorsatz fürs Jahr sein, doch regelmäßiger zu schreiben? Es wird sich weisen.

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Halbzeit – verpasst!

Kinder, wie die Zeit vergeht! Einerseits trifft dies auf das Jahr 2014 zu, das gefühlsmäßig eben erst begonnen hatte und sich jetzt schon im achten Monat befindet; andererseits gilt das für mein gesamtes Leben, denn schwupps, war im Juli die 50er-Marke überschritten.

Bereits im Jänner hatte ich ja den Schritt in die Alterklasse M50 antreten können, mit der Hoffnung, jetzt werden die Plätze auf den Podesten nur so eintrudeln. Mitnichten – auch die anderen starken 1964er waren in die M50 gewechselt, und jede Menge schnelle 63er und 62er tummelten sich bereits dort.

Aber egal, man läuft die Rennen ja nicht wegen der Siegesprämien (sic!), sondern für den eigenen Spaß. Und immer wenn ich die Wettkämpfe locker anging, dann lief es (im wahrsten Sinn des Wortes) am besten. Daher wurde nichts wie weiter gelaufen – und das bei zum Teil genialen Veranstaltungen:

– die wunderbare Hausruck Challenge in AT-Geboltskirchen (am 10.05.2014) mit fantastischen 26 Kilometern und einigen Höhenmetern
– der familiäre Magdaman in AT-Linz (am 18.05.2014) zusammen mit vielen Freunden und meinen beiden Kindern; 10 km mit 250 Höhenmetern
– der herrliche Schoberstein Bergmarathon in AT-Trattenbach (am 24.05.2014) zusammen mit Anita und Markus, bei wunderbarem Wetter über fast 17 Kilometer mit 1460 Höhenmetern
– der schnelle Stadtlauf in AT-Vöcklabruck (am 30.05.2014), wieder mit einigen Laufkollegen
– der witzige Treppenlauf „Sturm auf den Keine Sorgen Turm“ in AT-Linz (am 07.06.2014), bei dem ich zwar nicht wirklich schnell war, aber zumindest den überhaupt ersten Stockerlplatz mit Platz 2 M50 (inkl. Trophäe) erreichte
– der geniale Grenzstaffellauf in AT-Veitsch (am 28.06.2014) zusammen mit Christian Engelhardt bei tollem Wetter; etwa 54 Kilometer mit über 2.000 Höhenmetern
– der sehr schöne Zipfer Crosslauf in AT-Zipf (am 26.07.2014), wieder mit einigen Freunden und der ein tolles Rennen laufenden Tochter; 10,2 Kilometer mit doch 170 Höhenmetern.

Dann war auch schon Halbzeit in der 2014er-Laufsaison. Ein paar geplante Läufe waren sich zwar nicht ausgegangen, wie z.B. der Rennsteig, der Gmunden 5000er und Toscanalauf, sowie der Großglocknerberglauf, aber das heißt ja nicht, dass diese nicht nächstes Jahr auf den Terminplan kommen.

Dafür gab’s ein paar herrliche Trainings, zum Teil alleine, zum Teil mit kongenialen Partnern. Glücklicherweise entschied ich mich dazu, fallweise nach der Arbeit die Gegend rund um meine Arbeitsstätte zu erkunden, und dabei entdeckte ich herrliche Strecken in der Umgebung von Kirchdorf/Krems. Dort geht’s auch höhenmäßig gleich mal zur Sache – ganz abgesehen von der herrlichen Luft und den wunderbaren Ausblicken auf die Voralpen.

Speziell zu erwähnen ist zudem der fantastische Lauf von Linz nach Freistadt entlang der Pferdeeisenbahntrasse, den ich am 08.06.2014 zusammen mit Demeter Dick und Benjamin Klingler absolvieren konnte – ich bin selten so einen genussvollen Longjog gelaufen.

Ganz hervorragend waren auch die Läufe mit Anita, meiner Laufpartnerin beim geplanten Bergmarathon Ende August in Linz – sei es im Eferdinger Becken, sei es hinauf zur Giselawarte und auf den Pöstlingberg – , sowie die Longjogs mit Dominik über den Prinzensteig und den Donau-Treppelweg bei herrlichsten Bedingungen.

Alles in allem war das bislang ein recht erfolgreiches Jahr, was die Schönheit der Läufe betrifft. Die Muskulatur und die Sehnen werden jedoch schon etwas mehr beansprucht als früher, kommt mir vor – vielleicht sollte ich hier doch etwas Vorsicht walten lassen.

Die Halbzeit Anfang Juli, obwohl unspektakulär, wurde mit zwei besonderen Ereignissen dennoch ganz gut markiert: Einerseits der Wechsel auf eine neue GPS-Pulsuhr (Garmin Fenix 2, mit einer Laufzeit bis zu 16 Stunden), damit auch wirklich lange Läufe absolviert werden können – andererseits mit dem unglaublichen Geburtstagsgeschenk meiner Familie, die mir die Teilnahme am London Marathon 2015 ermöglichen – nochmals ein riesiges Dankeschön dafür!!!

Nun gut, so wurde das hier also doch ein Halbzeit-Resümee – mit einem Ausblick, was da noch kommen wird in diesem Jahr:

– Zwei kleine Läufe am 15.08.2014 (Sickinger Rundlauf) und 23.08.2014 (Rieder Stadtlauf) als Vorbereitung auf den nächsten großen Fixpunkt, den Linzer Bergmarathon am 30.08.2014 mit 54 Kilometern und fast 2.000 Höhenmetern (zusammen mit Anita)
– Vorbereitung auf den ersten Versuch, die 3-Stunden-Marke im Marathon zu knacken – am 12.10.2014 im deutschen Essen (inklusive ein paar Testwettkämpfen am Wallersee, in Gampern, Perg, Linz und Bad Ischl)
– und der Jahresausklang mit einigen genussvollen Läufen wie dem Wolfgangseerundlauf, dem Festungstrail in Salzburg, dem 60 km Rundumadum in Wien und dem Kürnberglauf in Leonding.

Man sieht – langweilig wird mir nicht. Und für 2015 ist auch schon einiges fix: Neuerlich die „Ketterechts Challenge“ mit Christian Engelhardt (Wien-Marathon und Linz-Marathon innerhalb von 8 Tagen), dann natürlich London; und anschließend vielleicht wirklich Rennsteig plus Ötscher plus Swissalpine ?

Aber warten wir das mal ab. 🙂

Stay tuned.